ALAIN CLAUDE SULZER

«Der Roman ist bis ins kleinste Detail durchkomponiert. Er verkündet keine Moral, sondern ist von sich aus moralisch, indem er Kleines gross macht. (…) Er ist nicht auf Wirkung aus, er wirkt.»

Christine Richard, Basler Zeitung

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«Denn die Zustände sind unhaltbar geworden. Diesen Kippeffekt lässt Sulzer seine Leser an sich selber spüren: Sie erkennen sich selbst in der Sprache und in der Denkungsart des Romans – und werden brachial aus dieser schönen Behaglichkeit hinausgeworfen.»

Roman Bucheli, NZZ

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«Unhaltbare Zustände» von Alain Claude Sulzer

SRF 2 Kultur, 52 beste Bücher - Gespräch mit Felix Münger | 25.08.2019 | 55 Min.

«Für unerhörte Ereignisse hatte Sulzer auch schon in seinen früheren Romanen eine literarische Vorliebe. Auf die steuert er hier kunstvoll, bewundernswert feinnervig, spannend und geduldig zu. Dank seinem allwissenden Erzähler fühlt man sich als Leser immer aufgehoben – ein Grund für den grossen Erfolg des Basler Autors.»

Hansruedi Kugler, AZ-Medien

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«Wie in einem letzten filmischen Standbild friert Sulzer die teils groteske, teils tragische Geschichte des Schaufensterdekorateurs Stettler ein....»

Deutschlandfunk

Unhaltbare Zustände

Für den Schweizer Buchpreis 2019 nominiert 

Télérama

«Observateur d’une incroyable finesse.»

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«Sulzer wehrt sich gegen die Regelhaftigkeit und chronologische Planbarkeit von Erinnerungen. Er vertraut auf die sprachliche und stilistische Kraft, die sich als verbindendes Medium über all die verstreuten Rückblendensplitter legt. So wendet sich "Die Jugend ist ein fremdes Land" von einem nostalgisch grundierten Bilderbogen in ein kunstvoll reduziertes Epitaph.»

 Christoph Schröder, Süddeutsche Zeitung

 

Alain Claude Sulzer, hierin ist er ein Meister im Sinne bester Handwerkskunst, erzählt sauber, geschliffen, aber nicht poliert. Er tariert seinen Stil sehr fein aus zwischen Sachlichkeit und Sarkasmus. Er dringt nicht in die Tiefe, er bleibt nicht an der Oberfläche. Er führt ins Zwischendrin und legt eine stilsichere Retro-Pirouette hin.»

Christine Richard, Basler Zeitung

«In Romanen hat Alain Claude Sulzer häufig tragische Lebensläufe geschildert. Seine zurückgenommene, ganz und gar unaufgeplusterte, untragische Haltung gegenüber dem eigenen Leben ist für den Leser eine große Wohltat, seine schmale Autobiografie ein Stück scheinbar kunstloser Kunst.»

Ursula März, Die Zeit

«Keine falsche Melancholie schwingt daher in Sulzers Bildern aus einer seltsam fernen Zeit mit, kein Kitsch, keine maladie suisse verstellt ihm die Sicht. Er hält schlichtweg und in gebotener Kühle dem Anblick seiner Jugend stand. Wer meint, das sei keine grosse Kunst, der soll das erst einmal versuchen.»

Philipp Theisohn, NZZ

KULTUR KOMPAKT

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Baselbleibt im Fluss

«Verglichen mit dem Läckerliteig, der nichts ist, was es außerhalb Basels nicht schon früher gab und immer noch gibt, ist der Basler ‹Daig› einzigartig. So jedenfalls will es jene Minderheit glauben, die eisern daran festhält, dass es ihn tatsächlich noch gibt, ob sie nun dazugehört, nur dazugehören möchte, ihre Vorurteile pflegt oder in Basel stets das Originelle sucht, wo Originelles nicht öfters vorkommt als anderswo, denn das bürgerliche Basel ist ähnlich strukturiert wie andere bürgerliche (deutsche) Städte mit einer Geschichte, die bis ins Mittelalter reicht, in die Zeit also, in der der Grundstock für heutigen Reichtum und Macht gelegt wurde.»

 

Aus dem Kapitel Vom Teig zum «Daig»

Mit Illustration von Hannes Nüsseler.

Postskriptum 

»Mit Verlaub – dies ist ein Meisterwerk.«

Sigfried Schibli, Basler Zeitung

 

Alain Claude Sulzers „Postskriptum“ ist ein bewegender Künstlerroman. Er spielt in düsterer Zeit und führt an den Abgrund zwischen Politik und Gefühl.       Stefan Kister, Stuttgarter-Zeitung

 

»Rasant erzählt und klug komponiert. (…) In den kleinen Geschichten des allmählichen Verschwindens, die der Roman erzählt, schwingt auch das andere, das monströse Verschwinden in diesem aus den Fugen geratenen 20. Jahrhundert mit.

Roman Bucheli, NZZ

 

»Ein kleines Zauberkunststück aus der Welt großer Lebenskünstler.«

Michael Braun, Kölner Stadtanzeiger

 

»Mit sicherem Gespür für biografische Abgründe führt Sulzer seine Figuren durch ein halbes Jahrhundert. Und immer geht es bei Sulzer um die Liebe – als Unmöglichkeit, als Illusion und schicksalhafte Fügung. (…) Und Sulzers vielbeschworene Leichtigkeit? Es gibt sie auch in diesem Roman aus düsterer Zeit.«

 Frank Vorpahl, aspekte

 

»Ein sinnliches Panorama einer dunklen Zeit. Zugleich Romanze mit männlichen Protagonisten, Chronik eines Lebens, Geschichte einer Familie, Kunstgeschichte der Kriegsjahre und vielleicht sogar eine Parabel über das Glücklichsein.«

Anna Kardos, Schweiz am Sonntag

Und immer geht es bei Sulzer um die Liebe - als Unmöglichkeit, als Illusion und schicksalhafte Fügung.

ZDF aspekte

Les tourments intimes d'un acteur allemand contraint à lexil par le nazisme.

C`est «Postscriptum», d'Alain Claude Sulzer, virtuose.

Pierre Deshusses, Le Monde

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Chez Alain Claude Sulzer, les amants n'ont pas l'amour heureux.

L'auteur bâlois signe avec «Post-scriptum» un roman joliment désuet partant

d'une romance homosexuelle à Sils Maria

Marianne Grosjean, La Tribune de Genêve

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MORDSKANDAL ALS OPER

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Autor Alain Claude Sulzer, Komponist David Philip Heft, Regisseurin Mirella Weingarten und Operndirektor Peter Heilker im Theaterfoyer. (Bild: Theater St.Gallen)

 

Anna Sutter als Salome Foto: zeitgenössische Postkarte

 

 

Das Libretto schrieb Alain Claude Sulzer, Autor der gleichnamigen im Jahr 2001 erschienenen Novelle Annas Maske.

Die Oper wird im Mai 2017 uraufgeführt.

MORDSKANDAL ALS OPER

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Autor Alain Claude Sulzer, Komponist David Philip Hefti, Regisseurin Mirella Weingarten und Operndirektor Peter Heilker im Theaterfoyer. (Bild: Theater St.Gallen)

 

Anna Sutter als Salome Foto: zeitgenössische Postkarte

 

 

Das Libretto schrieb Alain Claude Sulzer, Autor der gleichnamigen im Jahr 2001 erschienenen Novelle Annas Maske.

Die Oper wird im Mai 2017 uraufgeführt.